Methoden zu Sparen

Diese 3 Methoden helfen dir beim Sparen

Sparen ist uncool, das Gegenteil von Spaß und definitiv kein Begriff, mit dem legendäre Geschichten anfangen. Die Wahrheit ist aber: Ohne Sparen gibt es kein Vermögen. Ohne Vermögen gibt es keine finanzielle Unabhängigkeit. Drei einfache Methoden zum Sparen stellt Natascha Wegelin vom Finanzblog Madame Moneypenny in diesem Gastbeitrag vor.

Sparen. Was für ein Unwort. Wer an einem Samstagabend in ausgelassener Runde mit seinen Freunden bei einem Getränk mit Schirmchen das Wort Sparen fallen lässt, der kann doch eigentlich nur ein Soziopath sein. Sparen ist uncool, das Gegenteil von Spaß und definitiv kein Begriff, mit dem legendäre Geschichten anfangen. So oder auch etwas weniger überspitzt lässt sich das weitverbreitete miese Image des Sparens wohl ganz gut herunterbrechen.

Die Wahrheit ist aber: Ohne Sparen gibt es kein Vermögen. Ohne Vermögen gibt es keine finanzielle Unabhängigkeit. Jeder einzelne Superreiche auf dieser Welt hat so viel Geld, weil er das meiste davon einfach nicht ausgibt – also weil er es spart. Oder mehr noch: Weil er das gesparte Geld investiert. Doch das wäre schon ein Schritt zu weit. Hier geht es um diesen davor, nämlich um die essentielle Frage: Wie spart man am besten? Zum Beispiel mit folgenden drei Methoden.

1. Fester Sparbetrag und Limits

Wer effektiv sparen will, um seinen persönlichen Vermögensaufbau in die Gänge zu bringen, sollte sich eine wichtige Regel einbläuen: Erst sparen, dann Geld ausgeben – so und nicht andersherum lautet die Reihenfolge. Um das knallhart durchzuziehen, sollte am besten direkt zu Beginn jedes Monats ein fester Betrag X automatisch per Dauerauftrag rüber auf ein Tagesgeldkonto wandern. Ein weiterer Betrag Y könnte parallel etwa in einen ETF-Sparplan fließen.

Aber auch das restliche Geld sollte clever rationiert werden. Vor allem für Klamotten, Kosmetik oder Freizeitausgaben sind monatliche Limits sehr sinnvoll. Hier ist die Kohle häufig besonders schnell weg, ohne dass man es richtig merkt. Wer sich nur schwer im Griff hat, dem hilft vielleicht die bisschen fiese aber wirkungsvolle Umschlag-Methode, bei der man sein selbst gesetztes Budget, zum Beispiel für Kleidung, bar in einem Umschlag aufbewahrt. Wenn dieser irgendwann leer ist, tja, dann war’s das den restlichen Monat mit Shoppen.

2. In Stundenlöhnen denken

Um besser entscheiden zu können, für was man wirklich sein hart erarbeitetes Geld ausgeben will, ist es ratsam, seinen persönlichen Stundenlohn zu kennen. Diesen kann man einfach ausrechnen. Beispiel: Eine Single-Frau, keine Kinder, verdient 50.000 Euro brutto bzw. 30.000 Euro netto im Jahr. Bei 48 Wochen á 38,5 Stunden beträgt ihre jährliche Arbeitszeit 1.848 Stunden. Dann kommt vielleicht noch pro Arbeitstag eine Stunde pendeln oben drauf, macht insgesamt 2.088 Stunden. In diesem Fall wäre ihr Netto-Stundenlohn 14,37 Euro. Sie verdient am Tag 114,96 Euro. Wenn die Beispiel-Frau also in einer teuren deutschen Stadt wie Frankfurt oder München zum Frisör geht, muss sie dafür unter Umständen einen ganzen Tag arbeiten.

3. Die 30-Tage-Liste

Unser Belohnungssystem im Gehirn ist meistens nicht gerade sehr hilfreich beim tapferen Sparen. Denn genau dieses Areal springt im Kopf sofort an, sobald man irgendwo Werbung für irgendwelche Produkte sieht. Glückshormone werden ausgeschüttet und der Kaufimpuls macht sich penetrant breit. Dieser Versuchung zu widerstehen, das ist die Herausforderung beim Sparen. Aber hier hilft ein kleiner Trick, der einem vom Kauf unnötiger Konsumartikel möglicherweise abhalten kann. Auf der sogenannten 30-Tage-Liste notiert man sein Objekt der Begierde plus aktuellem Datum – und tut erst mal nichts. Stattdessen wird 30 Tage gewartet. Wenn diese Frist abgelaufen ist, entscheidet man mit klarem Kopf, ob man sich den Kauf des einst so heißbegehrten Produkts vielleicht doch verkneifen bzw. sparen könnte.

Natascha Wegelin

Natascha Wegelin

Blog Madame Moneypenny

Natascha möchte mit ihrem Blog Madame Moneypenny Frauen auf ihrem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit begleiten. Sie inspiriert Frauen dazu, sich vor Abhängigkeit zu schützen und sich aus ihrer Unwissenheit zu befreien. Mit ihrem Angebot unterstützt sie Frauen auf ihrem Weg in die finanzielle Freiheit. Auf dem Blog findet jede(r) Starthilfe, die/der sich auf eine Reise in die finanzielle Unabhängigkeit begeben möchte.

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