Dress for Success

Dress for Success

Du fühlst Dich in strenger Business-Garderobe eher verkleidet als kompetent? Das muss nicht sein. Wir zeigen, wie Du Dich stilsicher fürs Büro einkleidest, ohne dafür ein Vermögen investieren zu müssen.

Es ist doch immer dasselbe: Dein Kleiderschrank platzt schon aus allen Nähten und doch hast Du nie das Passende anzuziehen. Im Job kann ein stimmiges Outfit bares Geld wert sein. Wissenschaftliche Studien aus den USA konnten nämlich nachweisen, dass attraktive Menschen häufiger ein überdurchschnittliches Gehalt beziehen als unattraktive. „Gutes Aussehen steigert das Selbstwertgefühl“, schreibt Timothy Judge von der University of Florida in einer 2009 veröffentlichten Studie. Dies führe – neben Intelligenz und Bildung – zu höheren Gehältern.

Zeige Deine Kompetenz

Sich im Beruf angemessen zu kleiden ist schwieriger geworden, seit gängige Dresscodes wie Kostüm und Hosenanzug immer mehr aufgeweicht werden. Erlaubt ist häufig alles, sodass Frau mit den beinahe unerschöpflichen Möglichkeiten schnell überfordert ist. Hinzu kommt das Modekarussell, das sich scheinbar immer rasanter dreht. Das Mode-Must-Have von heute wirkt morgen schon wieder verstaubt. Doch wie kleidet man sich nun attraktiv fürs Büro?

„Vergiss Modetrends“, rät Katharina Maier. Die Stilberaterin unterstützt Frauen in Online-Kursen, Webinaren sowie face-to-face dabei, ihren eigenen Stil zu finden und sich entsprechend einzukleiden. Auch im Business ist Authentizität die wichtigste Devise für die Wahl der Garderobe. Denn: „Der Mensch ist ein visuelles Wesen, das anhand dessen urteilt, was es sieht“, erklärt die Stilberaterin. „Kleidung ist der sichtbare Ausdruck Deiner Kompetenz.“ Dunkle, strenge Outfits solltest Du daher nur in Führungspositionen tragen. Extravagante Stilmischungen signalisieren dagegen Kreativität und passen gut in Agenturen und Start-ups.

Bewusst shoppen

Kennst Du Deinen Stil, fällt auch der Einkauf leichter. Du weißt, welche Schnitte zu Deiner Figur passen, in welchen Stoffen Du Dich wohlfühlst und welche Farben und Designs Dir schmeicheln. Konzentriere Dich darauf und lass alles andere getrost links liegen. Positiver Nebeneffekt: Du sparst jede Menge Geld, weil sich automatisch viel weniger Fehlkäufe in Deinem Schrank ansammeln. Und Du wirst weniger frustriert sein. Denn Klamotten, die zwar auf dem Bügel, aber nicht im Spiegel hübsch aussehen, kommen erst gar nicht mit in die Umkleide.

Meide außerdem Spontankäufe. Der kurze Abstecher nach Feierabend in die Lieblingsboutique führt allzu oft zu Inselkäufen. Vielleicht hast Du ein schönes Teil ergattert, ziehst es dann aber nicht an, weil es nicht zum Rest Deiner Garderobe passt. Stilexpertin Maier rät: „Wähle nur Teile aus, die sich mit mindestens drei Deiner vorhandenen Kleidungsstücke kombinieren lassen.“ Gut aufeinander abgestimmt können schon 30 Teile für eine stilvolle und dennoch abwechslungsreiche Business-Garderobe genügen.

Sale-Angebote clever nutzen

Qualität geht vor Quantität. Sale-Angebote sind eine günstige Gelegenheit, die Garderobe zu ergänzen – sofern Du clever vorgehst. Lasse Dich nicht von den scheinbaren Schnäppchen hinreißen, sondern kaufe nur, was Du wirklich brauchst. Maiers Rat: „Nimm in Ruhe Deinen Kleiderschrank unter die Lupe und überlege, was Dir aktuell zu Deinem Glück fehlt. Das notierst Du auf einer Shopping-Liste.“

Ebenso solltest Du im Vorfeld ein Budget festlegen und Deine Entscheidung beim Einkauf gut abwägen. „Findest Du für ein Teil von Deiner Liste mehrere Alternativen, nimm die, in der Du Dich wohler fühlst“, empfiehlt Maier. „Der x-te Fehlkauf, der schlussendlich nur im Schrank liegt, kostet in Summe mehr als das Teil, in das Du mehr investiert hast, das aber dafür regelmäßig zum Einsatz kommt und für Freude und gutes Aussehen sorgt.“

Es lohnt sich übrigens, Fehlkäufe aus der Vergangenheit oder Teile, die Du nicht mehr trägst, die aber noch gut in Schuss sind, auf örtlichen Flohmärkten oder entsprechenden Internetportalen anzubieten. Auch wenn Du nicht den Einkaufspreis zurückerhältst, spült die Second-Hand-Ware doch wieder Geld in die Kasse, das Du bei Deiner nächsten Shopping-Tour sinnvoll investieren kannst.

Wann sich die Maßanfertigung lohnt

Konfektionsgrößen orientieren sich am Durchschnitt. Doch wer hat schon durchschnittliche Maße? Je nach Figur passt der Rock zwar über die Hüfte, endet aber eine Handbreit über statt unter dem Knie, die Blusenknöpfe spannen, oder die Schulterpolster des Standardblazers täuschen Mittelgewichtsmuskeln vor. Gerade für teurere Teile, die Du regelmäßig und gerne trägst, kann sich eine Maßanfertigung lohnen. Auch dafür gibt es einige Anbieter im Netz, die Kleidungsstücke individuell nach Deinen Vorgaben anfertigen. Mitunter sind diese nicht mal teurer als Ware von der Stange. Blusen nach Maß gibt es beispielsweise schon ab etwa 50 Euro.

Katharina Maier ist überzeugt: „Guter Stil ist keine Frage des Geldes – wer eine stimmige Garderobe hat, braucht nur wenige Teile, um maximal kombinieren zu können.“

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