Ohne Kreditkarte geht es kaum

Kreditkarten sind wahnsinnig praktisch und vor allem auf Reisen unverzichtbar. Jetzt gibt es sogar eine Karte speziell für uns finanz-heldinnen.

Das Portemonnaie ist mal wieder bleischwer? Vollgestopft mit Münzen, weil die Person an der Kasse besonders klein herausgegeben hat und dann auch noch der Automat reichlich Kleingeld ausgespuckt hat? Das kannst Du Dir ersparen, wenn Du mit Karte zahlst. Schon wieder kein Geld in der Tasche, aber Du stehst schon ganz vorn an der Kasse? Auch hier hilft das Plastikgeld – im Inland neben der Kreditkarte auch die Girocard, im Ausland nur die Kreditkarte.

So eine Kreditkarte ist ziemlich praktisch: Du bist immer liquide, ersparst Dir das lästige Suchen nach dem nächsten Geldautomaten und abgebucht wird in der Regel nur einmal im Monat. Kein Wunder, dass sich das Plastikgeld immer weiterverbreitet. Mehr als 35 Millionen Kreditkarten stecken in deutschen Geldbörsen – Tendenz stark steigend. Bargeldloses Bezahlen ist „in“, befeuert auch durch den Onlinehandel. Mehr als jede*r Dritte hat mittlerweile eine Amex, Diners, Mastercard, Visa oder eine Karte eines anderen Kreditkartenunternehmens.

Die Kreditkarte gewinnt an Beliebtheit

Eingesetzt wird die kleine Karte immer öfter. Im Jahr 2017 wurde laut der Statistikdatenbank Statista deutschlandweit etwa 1.209,4 Millionen Mal mit Kreditkarten bezahlt, macht einen Umsatz von 97.547 Millionen Euro. Das klingt erstmal viel, verglichen mit anderen Ländern ist das aber noch recht wenig. In den USA ist die Kreditkarte längst Zahlungsmittel Nummer eins. Selbst Cent-Beträge werden mit ihr beglichen. Auch in skandinavischen Ländern, wo immer weniger Menschen mit Münzen und Scheinen zahlen, ist die Karte im Dauereinsatz.

Apropos Ausland: Die Kreditkarte wird weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert. Im Ausland kannst Du mit vielen Kreditkarten sogar kostenlos Bargeld abheben. Überhaupt brauchst Du auf Reisen das Plastikgeld. Viele Hotels wollen, dass man die Kreditkarte als Sicherheit hinterlegt, damit die Betreibenden am Ende des Urlaubs nicht auf der Restaurant-, Bar- oder Minibar-Rechnung sitzen bleiben. Auch bei der Autovermietung kommt man nicht weit: ohne Kreditkarte und die entsprechende Hinterlegung als Sicherheit kein fahrbarer Untersatz.

Mehr als nur Bezahlen

Mittlerweile ist die Kreditkarte auch längst nicht mehr nur eine kleine Plastikkarte mit intelligentem Magnetstreifen. Wir zahlen heute nicht mehr nur bargeldlos, sondern auch mobil, online oder in Apps. Mit einigen Karten nimmst Du an Bonusprogrammen teil oder bekommst Vergünstigungen bei Partnern. Oder sie bieten Zusatzleistungen wie Versicherungen. Für all das zahlst Du aber auch oft indirekt über die jährlichen Gebühren. Apropos Kosten. Die können bei Kreditkarten recht unterschiedlich ausfallen. Schau sie Dir genau an und überleg Dir dann, welche Karte zu Deinen Bedürfnissen passt.

Übrigens gibt es jetzt auch eine Kreditkarte für finanz-heldinnen! Genau genommen ist es die comdirect Visa-Karte in einem ganz besonderen Design. Sie ist nicht nur sehr hübsch anzuschauen, sondern auch noch gratis, wenn Du ein Girokonto bei comdirect hast. Vor allem wenn Du viel reist, ist sie super praktisch: Mit ihr kannst Du nämlich in Nicht-Euroländern an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen kostenlos Bargeld abheben.

Beachtet jedoch beim Einsatz der Visa-Karte in Geschäften im Ausland, dass 1,75 Prozent auf den jeweiligen Umsatz fällig werden. Tipp: Heb in Nicht-Euroländern mit der Visa Geld ab und zahle bar.

In Euroländern zahlst Du mit der Visa-Karte kostenfrei. Nur der Gang zum Automaten kostet im Euroraum 9,90 Euro mit der Visa-Karte. Brauchst Du Bargeld, greif in Ländern mit Euro als offizieller Landeswährung zur girocard (gibt es natürlich gratis zum Konto). Damit hebst Du dann nämlich wieder kostenlos Geld ab. Du kommst also immer und überall gratis an Bargeld und kannst ohne Gebühren zahlen. Du musst nur die „richtige“ Karte zücken.

Kurz zusammengefasst: ist die Währung Euro, hebe mit der girocard ab. Bei fremden Währungen hebst Du mit der Visa-Karte ab. So vermeidest Du unnötige Gebühren.

Zugegeben, das ist etwas kompliziert. Vergleichbare Konditionen haben aber leider alle Kreditkarten, schaue daher immer genau hin. Nicht alles ist immer und überall gratis.

Bezahlen mit dem Handy

Natürlich kannst Du mit der finanz-heldinnen Visa-Karte auch mobil bezahlen, und zwar in Verbindung mit Apple Pay auf allen Apple Geräten und mit Google Pay für Android-Nutzer*innen. Das ist der neuste Trend und super praktisch. Du musst an der Kasse nicht mühsam die Karte aus dem Portemonnaie fummeln (und wieder rein), sondern zückst einfach nur Dein Handy. Kontaktloses Zahlen geht mit der Kreditkarte sowieso. Auch das beschleunigt das Bezahlen. Wer steht schon gerne ewig an der Kasse? Eben.

Ach ja: Und wiegen tut sie so gut wie nichts, auch das spricht für sie (wie für jede Kreditkarte). Wir haben also gute Chancen, künftig mit ganz kleinen und leichten Portemonnaies rumzulaufen und nie wieder mit vom Kleingeld völlig aufgeblähten und ziemlich schweren Modellen.

Das Wichtigste zur finanz-heldinnen Visa-Karte:

  • In Euro-Ländern ist das Bezahlen mit der Karte gratis, in Nicht-Euroländern werden 1,75 Prozent auf den jeweiligen Umsatz fällig.
  • Das Abheben am Geldautomaten ist mit der Visa-Karte in Nicht-Euroländern kostenlos.
  • Du kannst die finanz-heldinnen Karte auch in Verbindung mit Apple Pay und Google Pay nutzen.

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